Paniktürverschlüsse

 

Paniktürverschlüssen sind nach DIN EN 1125 geprüft.

Hier wurden die Anforderungen an Herstellung, Gebrauchstätigkeit
und Prüfung festgelegt.

 

Einsatzmöglichkeiten

Paniktüren nach DIN EN 1125 kommen in öffentlich genutzten Gebäuden zum Einsatz, bei denen die Besucher die
Funktion der Fluchttüren nicht kennen und diese in Notfall auch ohne Einweisung betätigen können müssen.

Hiervon sind zum Beispiel Krankenhäuser, Schulen, öffentliche Verwaltungen, Flughäfen und Einkaufszentren betroffen.

Beschläge/Schlösser

An der Fluchtseite der Tür sind Stangengriffe oder Druckstangen die über die gesamte Türbreite gehen anzubringen.

Auf der Außenseite sind entsprechende Drücker-, Knopf- oder Blindschilder anzubringen.
Eine durchgehende Verschraubung sorgt für zusätzliche Sicherheit.
Die Außenbeschläge und das Montagezubehör sind ebenfalls Bestandteil der Prüf- und Verpackungseinheit.

Nach der Norm müssen Schloss, Beschlag und Zubehör nur noch als Einheit geprüft, gekennzeichnet und verkauft werden.

Anforderungen an Türsysteme

Paniktüren werden zwei unterschiedlichen Prüfungen unterzogen.

Türelement nicht unter Vorlast. Bei einer maximalen Betätigungskraft von 80 Newton muss die Tür selbsttätig öffnen.
Türelement ist einer Vorlast von 1000 Newton ausgesetzt.

Der maximale Auslösedruck darf 220 Newton nicht überschreiten.

Diese Werte gelten auch für 2. flügelige Türelemente, sowie Verschlusssysteme die über zusätzliche Verriegelungselemente
wie Treibriegel oder Mehrfachverriegelungen verfügen.

Auf einen Blick

  • nach DIN EN 1125 geprüft
  • kommen in öffentlich genutzten Gebäuden zum Einsatz
  • Fluchtseite der Tür sind Stangengriffe oder Druckstangen
  • Außenseite sind entsprechende Drücker-, Knopf- oder Blindschilder
  • zwei unterschiedlichen Prüfungen


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